FAQ - Häufig gestellte Fragen

Frage: Welche Art Energiespeicher wären für die Speicherung grösserer Mengen Strom geeignet?

Antwort: Zum Beispiel die Cellstrom FB10/100. Eine Vanadium Redox Technologie. Die Batterie ist 4,10 m lang, 2,20 m breit und 2,4 m hoch mit einer Kapazität von 125 kWh wovon 80 % =100 kWh nutzbar sind. Ideal als Zwischenspeicher und zur Glättung der teuren Stromspitzen. (Bereitstellungspreis) Flexibler Einsatz möglich durch transportablen Container. Nachteil aktuell, z.Zt. noch relativ hoher Preis (auf Anfrage, hoher 5 stelliger Bereich).

Frage: Sind die GanWind-Anlagen für die Eigennutzung des produzierten Stroms auch geeignet?

Antwort: Die GanWind-Anlagen sind für diese Art der Nutzung entwickelt worden. Je mehr Strom Sie von der produzierten Menge selbst verbrauchen, um so wirtschaftlicher ist die Anlage.

Frage: Gibt es auch eine Einspeisevergütung wie bei den grossen Anlagen?

Antwort: Ja, ab Januar 2009 gibt es 9,2 Cent pro kWh Strom der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Frage: Kann man den Strom speichern um ihn später zu nutzen?

Antwort: Ja, aber zur Zeit noch mit relativ teuren Lösungen. Sinnvoller wäre es, den Strom in Wärme umzuwandel und die Wärme in einem Pufferspeicher für den Einsatz als Heizungsergänzung oder für die Erhitzung des Brauchwassers zu nutzen.

Frage: Welche Leistungen bringen die verwendeten Generatoren?

Antwort: Die Leistung der Generatoren ist immer grösser als die Leistungsabgabe nach der Steuereinheit/Wechselrichter. Für den Kunden zählt ausschliesslich, welche Menge Strom ihm zur Verfügung steht und das ist die Menge nach dem Wechselrichter. Bei der 20 kW-Anlage also 20 kW in drei Phasen a 230 V 50 Hz (Netzkonformer Strom). Da die Nennleistung aber schon bei 12 m/sek erreicht wird, der Generator aber 32 kW leisten kann, stehen bei höheren Windgeschwindigkeiten auch grössere Mengen Strom an. Der Wechselrichter lässt aber nur 20 kW heraus. Die restlichen Strommengen (je nach Windgeschwindigkeit) ungeregelt bis zu 12 kW, können für die Einspeisung in die Heizung genutzt werden. (Heizstäbe bis 400 V)

Frage: Warum ist der Turm bei der 20 kW-Anlage aus Schleuderbeton?

Antwort: Wäre der Mast aus Stahl, wie bei der kleineren Anlage, wäre er viel zu teuer und hätte bei dieser Höhe statische Nachteile insbesondere im Resonanzverhalten.

Frage: Was meinen Sie mit Resonanzverhalten?

Antwort: Ich meine das Verhältnis der Eigenschwingung desRotorkopfes zur Schwingung des Turmes, ausgelöst durch unterschiedlichen Winddruck. Die Schwingungen dürfen sich nicht gegenseitig verstärken was zum "Aufschaukeln" und eventuellem Zerstören der Windkraftanlage führen könnte.